Maria VMier Maria VMier
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HAMMANN VON MIER VERLAG
RUINE MÜNCHEN

FUNMIER


 
Jahresgaben Kunstverein München.

The thing in the ceiling gives me orders 2020, solo show at BOAN ART SPACE, Seoul, South Korea.
In her first solo exhibition in South Korea, Maria VMier shows works created during her 14-day quarantine in a hotel close to Incheon airport. In diary-like text fragments, a photo series and ink drawings, she questions the (her) role of the artist in the pandemic here and now, starting from the own body as a tool of knowledge. Maria VMier has been absolving an artist in residence program at BOAN Art Space, organized by curator Jae-Hyun Yoo. The project is kindly supported by BOAN 1942, Kulturreferat München and Arts Council Korea.

Ruine München zeigt FAM_ (some photos by Constanza Melendez)
25th/26th July 2020, Garden Salon Ruinous Times. the international [insert_ruinemuenchenlogo] edition during Radio-Aktivität. Kollektive mit Sendungsbewusstsein, @ Lenbachhaus, Munich. Text by Jan Erbelding, gloves by Leo Heinik.

FLORIDA Magazin #6, 2020, 122 p., w/ contributions by: Adelaide Ivánova, Elisa Liepsch & Julian Warner, Anna Lena von Helldorff, Nadja Abt, Paula Querido Van Erven, Susi Müller, Nadja Buttendorf, Lisa Jeschke, Tmnit Ghide & Sisilia Akello-Okello, eRger, Rindon Johnson, Barabern und Strawanzen, Georgia Kaw, Daniel Huss, Markus Rettinger, Thomas Reger, Constanze Budcke, Frida Kato, Minhye Kim, Rebecca Ruchti, Achinoam Alon, Yuchu Gao, APHER® JEWELRY & SOLIDS / Angela Geisenhofer, Burschenschaft Molestia, Münchner Frauenkneipe und Forschungsgruppe zu Paul Hoecker (Forum Queeres Archiv München e.V.), AfroDiaspora 2.0//e.V., Allgäu ? rechtsaußen, Kristina Schmidt. Design: Gaile Pranckunaite. Editorial: Maria VMier, Beowulf Tomek, Frauke Zabel

opening 17th July 2020, "Zungen", [SOLO] exhibition, organized by Konstantin Lannert, Flyer by Stefanie Hammann @ Artothek Munich. Lips lick my tongue/ clit lips, my song/ touch lits my fun // eat me/ drink me/ make me/ end me // Im Negativraum der Welt formt sich der Gedanke zum Wort./ Im Negativraum des weißen Papiers bin ich ohne Vorstellung./ Ich beuge mich weit hinüber. Ich hole aus./ Ich ziehe Linien ins Chaos der Geister./ AAAAAAhhhh/ EEEEEEhhhh/ IIIIIIIIIhhhhh/ OOOOOhhhh/ UUUUUhhhh (Teaser "Zungen"). And please read her the beautiful TEXT in PW Magazin by Kristina Schmidt

Zur Einsamkeit, 2020, bar during This House is not a Home by K2020, with Jan Erbelding, @ Lothringer 13 Halle, Munich. During This House is not a home“Jan Erbelding and I maintained the small bar Zur Einsamkeit (in Solitude) in the basement of Lothringer 13 Halle. Part of the bar is a set of 54 Post- Corona consultation cards which very gently serve as a starting point for conversations.


Förderpreis der Stadt München @ Lothringer 13 Halle.

Unter Flaschen. Die Fledermaus in der Bar du Bois, 2020, group show. Concept and display by Bar du Bois, Heiligenkreuzerhof, Vienna. w/: Chiara Bals, Diana Barbosa Gil, Katrine Bobek, Eva Engelbert, Daniel Fonatti, Johannes Frauenschuh, Andreas Harrer, Anna Hostek, Anastasia Jermolaewa, Gea Kalkhof, Selma Klima, Leena Lu?bbe, Felizitas Moroder, Ann Muller, Florian Pfaffenberger, Raphael Pohl, Carolina Rotter, Lisa Sifkovits, Julia Steinbach, Stefan Thater, Julian Turner, Astrid Wagner, Maria VMier, Johanna Odersky, Bartholomaeus Wächter, Laura Welker


w/ Ruine München @ Golden Pudel Club Hamburg, invited by Trauma Team

 
Power Breather, 2019, groupshow @ Spouse Vienna, Vienna (AT). w/ Jan Erbelding, Leo Heinik, Maria VMier.


Jahresgaben Kunstverein München, 2019


2019 @ Blitz Munich, reading of Dear Fear, [Amazon ist keine Kathedrale] at Mira Mann's Solo Debut: Ich Mag Das

GRENZE […] Ich muss die Welt in mir versammeln,/ in mich hineinspiegeln,/ in mich aufnehmen, einverleiben./ ich muss die ganze dicke Erdkugel in mich reinstülpen/ mit allen Pflanzen und Steinen und Tieren und Menschen und Häusern und Flugzeugen und Kraftwerken und Computern und Plastikmüll und Donald Trump./ Ich muss die ganze Welt in mich hineinstülpen, mit allen Geistern und Ideen und Seelen und Phantasien und Wünschen und Sehnsüchten./ Ich muss die ganze Welt, die ganze dicke Welt hineinstülpen in mich/ um die Zusammenhänge zu verstehen,/ um sie zu behüten,/ vielleicht.//Wenn ich schreibe, spüre ich den Sog, zu verfallen in einen Rhythmus von Wiederholung Wiederholung Wiederholung, das gleiche nochmal sagen, ich habe es nochmal gesagt. Ich habe einen Hang zu fallen, zu fallen, im ständigen Rührrhythmus der Sprache des Denkens der Welt. Ich drehe mich ich drehe mich ich drehe mich ich drehe mich ich drehe mich ich drehe mich ich sehe mir dabei zu, skeptisch, und höre doch nicht auf. Ich beende das dann, ganz plötzlich und ungelenk. Ich will nicht hingegeben sein allein, ich kann nicht hingegeben sein allein, weil eine in mir ist, die das nicht erlaubt, die das Fallen bemerkt und den Hang zum Fallen bemerkt und diesen verurteilt. Warum? Sie möchte nicht naiv sein. Sie ist nicht naiv. Sie weiß von ihrem Hang zum Fallen den man Sehnsucht nennt. Sie will diesen Hang zum Fallen einhegen. Sie will ihn begrenzen um nicht darin unterzugehen. Sie will ihren Kopf über dem Wasser halten, über der Oberfläche, unter der sich ein ganzer, tiefer Kosmos ausbreitet und der sie droht einzuverleiben. Sie behält ihren Kopf über Wasser also, mit aller Gewalt. Wenn sie zu weit weg denkt von sich und ihrem Kopf und ihrem Körper, kann es sein, dass sie sich und ihren Kopf und ihren Körper ganz vergisst und verliert und an das große Unbekannte weite Offene. Davor hat sie Angst. Und sie ist auch ein wenig störrisch. Sie sieht es auf eine gewisse Art nicht ein, dass vielleicht verlangt werden könnte dass sie sich ganz hingibt an das Große Ganze Weite Offene. Sie möchte sich ihrer Individualität gewiss sein. Sie hält sich an Sich fest.// Ich will nicht in Selbstbegeisterung aufgehen/ Ich will mich nicht selbst rühren/ Sie heult/ und schwärmt/ und will ganz da sein/ Aktiv/ Und warm/ Ich will ganz da sein/ Und sehen/ Und denken/ Und fühlen/ Und verstehen/ Ich will ganz da sein/ Zwischen hier und hier/ Immer wieder versuchen/ Das zwischen Hier und Hier.// Schwere, nasse Dunstschwaden hängen über dampfenden Wiesen und Feldern. Die Sonne blendet durch die Wolkendecke hindurch. Kein Wind geht. Das Feld, wie es wogen würde, wenn Getreide darauf stünde, Schiffsbug, der Mann am Meer, Ausblick./ Jetzt sind die Nebel lichter, grau weiches schwefelgelb himmelblau —

If you want to read my text "Dear Fear, [Amazon ist keine Kathedrale]" send me an email. Language is German. Die Kapitel: BIRKE: Sehen hören Teil sein hineinführen — MOHN: Trägheit Schlaf Mutlosigkeit / Opium my Soul/ „ich bin machtlos“/ Tod Depression Selbstrelativierung — APFELBAUM: Redewendungen und Mythologie/ Der Apfel die Erde das Reich die Frucht/ Macht und Begehren — WERMUT (FEUERSTELLE): Der Amazonas brennt: Klimawandel und Kapitalismus/ „Sage instead of gas“/ Proteste im Whitney Museum/ Healing als politischer Begriff — MAIS: Indigener Widerstand, Indigenes Wissen, eigene „Indianer“-Projektionen, Antikoloniale Kämpfe sind Umweltkämpfe — GRENZE: Kultiviert unkultiviert/ Gebiet Gesetz Nation/ Einhegung Zaunreiterin/ Extase und Entgrenzung

Vier, 2019, solo Show @ Gig Munich. 12th Ocotober – 23rd November 2019, Vernissage with Reading: Saturday, 12th Oct 7–9 pm, Artist Talk & Mother Tea: Sunday, 3rd November, 4 pm, Finissage: Sunday, 23rd November 2019, 7–9 pm. More photos online via tzvetnik

Server [  ], 2019, site-specific installation @z common ground

DEMETERDEMETER, 2018, sweatshirt

Chronologie der Ereignisse 2016-18 [körperlich verstehen], 2019, Artzine, 4c Offset, stapled, 72 pages, 500 copies, English/German. Published as part of Form Your Character! w/ Stefanie Hammann."CHRONOLOGY of events. Fall 2016–fall 2018. This chronology is a chronology that emerges in a personal context, developed during my stay in the USA from September 2016 to the production of this artist‘s book in October 2018. I understand myself as an artist and part of a larger whole, that is part of the political, social. Chronology of first hand experiences because they forced me to understand and rethink my own figure in all its entanglements. Understanding the other by performing it inside myself, my thinking becomes the  site. The events were experienced directly by me or in my extended body of friends, so there is a focus on the places and events with which I was most connected during this time: Munich (Bavaria/Germany) and New York (USA)."
The main topics were derived from events in the years 2016-18: starting with the American presidential elections, the debate about Dana Schutz's painting "Open Casket" during the Whitney Biennial 2017, and continuing with protests against the new police task force law and the state elections in Bavaria 2018. The events are cross- referenced with my research on politically active artists' groups of the 70s/80s in New York (Group Material/Julie Ault, Franklin Furnace/Martha Wilson...), current positions in New York (Hannah Black, Juliana Huxtable, Margaret Lee, Chinatown Art Brigade...) and Munich (Police Class, Anna McCarthy...) and further reading (White Walling by Aruna D'Zousa, Spricht die Subalterne Deutsch hrsg. by Encarnacio?n Gutie?rrez Rodri?guez and Hito Steyerl)

Lecture/performance, 2019, ADBK Nürnberg, on artist book Form Your Character!, Hammann von Mier, 2018. You can order it here

27th Oct–25th Nov 18 Maria VMier (SOLO), solo show at Glasbau, Pfarrkirchen

Ich lese mir aus der Hand [Tableau 1], 2018, bw xerox on paper, 42 x 30 cm


VERSCHLINGUNGEN. EINFÜHRUNG IN DEN BRASILIANISCHEN HUNGER, 2017, reader/poster, 4 c offset, folded, sliced, for Frucht und Faulheit, group show @ Lothringer13 München. some copies left, you can order here

pause/play, 2015, site-specific installation/publication, diploma project with Hammann von Mier
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